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Am Sonntag trafen wir uns bei der Wanderreitstation Stegmüller in Kühnhardt um an dem angebotenen GPS-Kurs teilzunehmen. Wir, 1 Dame und 3 Männer, hatten uns aus den unterschiedlichsten Gründen angemeldet.
Unsere weibliche Teilnehmerin Rea wollte sich informieren, ob denn diese Technik bei ihren Eselwanderungen eine praktikable Hilfe für sie wäre. Der Oberpfälzer Reinhard mit etlichen Wanderreit-Kilometern (aber meist ohne seine bereits vorhandenen GPS-Geräte) versprach sich einfach mehr Verständnis für die Bedienung und den praktischen Einsatz des Gerätes. Peter, der Chef der Wanderreitstation, als erfahrener und eingefleischter Karte-/Kompaß-Reiter wollte sich auch mal mit der Materie auseinandersetzen, da die Stegmüllers solche Geräte ja sogar ihre Gäste mit vorgefertigten Touren zur Verfügung stellen. Last but not least ich selbst, aus dem bayrischen Wald, mit GPS-Basisvorwissen und der Hoffnung mein Vertrauen in die Verwendung der Garmin Geräte zu stärken und eben auch die Feinheiten der Geräteeinstellung und Bedienung zu erlernen.
Nach einer herzlichen Begrüßung durch Petra und Peter Stegmüller legte unser Ausbilder, Carl Hans Recker, mit dem theoretischen Teil los. Längen- und Breitengrade, Tracks, Routen, Wegepunkte, diverse Formate von Positionsangaben und vieles mehr wurde angesprochen. Da der Kurs speziell auf das Garmin Legend HCx abgestimmt war, folgte als nächstes die für uns Wanderreiter geeignete Grundeinstellung der Geräte. So kämpften wir uns durch diverse Menüs und unter der überaus qualifizierten Anleitung von Carl Hans und auch gegenseitiger Unterstützung waren wir und unsere Geräte dann einsatzbereit.
Bevor wir mit dem praktischen Teil begannen, stärkten wir uns noch im Dorfgasthof und dann ging's ans Werk. Carl Hans hatte diverse Übungsbeispiele rund um Kühnhardt vorbereitet und spielte diese auf unsere Pfadfinder auf. So marschierten wir, jeder ein GPS in der Hand, rund ums und durchs Dorf und ließen uns zu den verschiedensten Zielen leiten. Dabei kristallisierten sich ganz nebenbei die Vor- oder auch Nachteile der unterschiedlichen Navigationsmethoden heraus. So konnte man einzelne Wegepunkte ansteuern, wobei zwischen diesen Punkten nur Luftlinie angezeigt wurde, also könnte man den Weg noch selbst bestimmen. Dann gab es Routen, da folgten wir dem Richtungspfeil auf dem Display, also wie eine eingezeichnete Strecke auf einer konventionellen Landkarte, nur mit dem Vorteil dass unser Gerät immer genau anzeigte, wo wir uns gerade befanden. Auch hier stand uns unser Kursleiter immer mit Rat und Tat zur Seite und auch untereinander wurde sich geholfen, wenn mal wieder einer von uns auf der Leitung stand. So ergänzte sich die Gruppe sehr konstruktiv und auch der Spaß kam dabei nie zu kurz Am späten Nachmittag landeten wir ohne Verluste wieder vollzählig am Ausgangspunkt unserer kleinen Exkursion.
Die abschließende Feedbackrunde war von den durchaus positiven Eindrücken aller Teilnehmer geprägt und ich persönlich würde mal prognostizieren dass mindestens 75% von uns das GPS künftig nutzen werden. Dann ging es für jeden auf den Heimweg und so möchte ich abschließend nochmals Petra und Petra Stegmüller sowie dem Kursleiter Carl Hans Recker, sicherlich auch im Namen aller Teilnehmer für den lehrreichen Tag danken.